Emely-Josephine

*10.10.2010 †28.04.2012


Das Ende der Sonne

Ich weiß nicht recht, wie ich beginnen soll. Die meisten von euch, vermute ich, werden mittlerweile von dem Autounfall bei Schwerte gehört haben, der sich am Donnerstag, den 26.April 2012 ereignete. Emely-Josephine starb letztlich am darauffolgenden Samstag an ihren Verletzungen.

Ich kenne Emely seit ihrer Geburt vor nun mehr als 1,5 Jahren. Als ihre Eltern mich gefragt haben, ob ich eine der Patenschaften für sie übernehme, habe ich gar nicht lange überlegt. Und ich muss sagen, ich habe diesen Schritt nie bereut, und hätte es mit großer Sicherheit auch unser ganzes Leben nicht.

Selten habe ich jemanden getroffen, der schon im jungen Alter auch nur im Ansatz soviel positive Energie, soviel Leben und Liebenswürdigkeit versprüht, dass man einfach mitlachen muss, wenn sie lacht. Ihre Eltern bezeichnen sie – vor allem jetzt – als ihren Sonnenschein. Ich kann es verstehen. Sie war eine Sonne.

Und jetzt? Einfach weg? Das kann ich absolut nicht begreifen. Im Grunde will ich es auch gar nicht. Dieser Welt ist ein so wundervoller Mensch abhanden gekommen, der die Lebenslust selbst war, voller Lebensenergie. Ein ganzes Leben vor sich. Einen kurzen Moment nicht aufgepasst, und all das ist erloschen. Du bist fort, und zurück bleiben wir, eine große Menge an Trauernden, die schon allein für dich spricht, wie liebenswert du eigentlich warst.

Wir wissen alle nicht, wohin mit uns. Denken jede Sekunde an dich, und trauern. Keine Minute ist seit letzten Samstag vergangen, wo ich nicht an dich gedacht habe. Im Entferntesten kann, und will ich mir auch gar nicht vorstellen, wie unendlich schlimm es für deine Eltern sein muss, einen so tollen Menschen verloren zu haben, wie dich. Ich kann es mir nicht vorstellen, will es auch nicht. Wenn ich schon immer nur an dich denke, wie mag es dann für sie sein. Unvorstellbar. Es ist einfach grauenhaft, ja es ist unfair, es sollte womöglich einfach nicht sein, zur falschen Sekunde am falschen Platz. Aber warum ausgerechnet du?

Die Sonne ist seitdem aus unserem Leben erloschen. Und wir können es nicht begreifen. Der Wunsch, all das Geschehene ungeschehen zu machen, ist so unendlich mächtig wie leider hoffnungslos. Alles was uns bleibt, ist die Erinnerung an einen wundervollen Menschen. An ein Mädchen, das viel zu früh sterben musste. An ein Lächeln, das schmerzlich fehlen wird und unwiederbringbar verloren ist.

Emely, wo immer du jetzt auch bist – wir alle werden dich niemals vergessen. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben.

Du fehlst so unendlich doll.

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